Sommerakademie

morgen ist morgen und heute ist heute

 

Karte Nr. 18

 

18_morgen ist morgen_bild

jetzt
ein tonic, eine zigarette, blick auf kefallonia

dazwischen
bier, kaffee,
malen, zeichnen
schmäh führen

heute
letzter arbeitstag
für diesen sommer

endlich wieder zeit für
bier, kaffee,
malen, zeichnen
schmäh führen

dann mal
nach dafni
das andere wasser fühlen

das meer
ist unruhig heute
macht den sand scheu
macht die haare wild
macht lust auf wellenspringen

mein blick
geht in die ferne
und fragt nach allem was
morgen bedeutet

jetzt
mein tonic, meine zigarette, mein blick auf kefallonia

der wind
macht die haare wild
die füsse voller scheuem sand

morgen ist fern

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Inspirationsquelle

 

Karte Nr. 9

 

9_inspirationsquelle

wann i so an richtign hunga hob
dann kunntat i sogoa a tschewaptschitschi essn

wasst, eigantlich bin i jo a vegetaria, so wia a blattlaus
oba wann i an richtign hunga hab…

 

Mein herzlicher Dank an dieser Stelle gilt Vickys spendabler Frühstückskaffeelaune.
Mercy, vümois!

das 7te jahr

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Sieben Wochen Sonne, Meer und einmal Regen.

Sieben Wochen tiefsinnig philosophisch zum zerkugeln lustige Gespräche mit Herz und Mythos, Fix, Ouzo, megallo Nero, Feta Furnu, Sardines und selbstgemachtem Maisbrot aus dem Holzofen.

Sieben Wochen lachen, singen, tanzen, völlig überdreht ins Bett fallen und nach drei Stunden Schlaf einen ausgezeichneten Eindruck beim ausuferndzeichnen machen.

Sieben Wochen Familienbande vertiefen, Freunde kennenlernen und Zukunftspläne schmieden.

Sieben Wochen außer sich in andere und in sich gehen, Zeit nehmen und geben und immer wieder zurück um anzukommen.

Sieben Wochen Magie und Realität an einem Tisch mit Erdbebenwarnungen, abgebrannten Baumspitzen und frisch geschlüpften Babycarettas.

Sieben Wochen Grenzerfahrungen und -erweiterungen, Ängste überwinden, Neues erfahren und immer wieder wieder wieder Altes festigen.

reisen

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Schauspielerin, Regisseurin, Tochter – welche Rolle ist heute angesagt? Beim Abschied sagt sie: „Hier kann ich die sein die ich wirklich bin. Jetzt komm ich seit so vielen Jahren schon hierher – und jedesmal fällt es mir schwerer wieder zu gehen.“

Zwei mal ein Meter. Das ist meine Bühne hier. Hier beweg ich mich. Langsam, ganz langsam. Am morgen. Oder ich sitze, liege, stehe – Standbein – Spielbein. Und währenddessen reise ich. Bin weg. Bin hier. Eine Reise zu mir selbst.

Hier kann ich die sein die ich wirklich bin.

Orea orea

orea orea
Come down, down to earth, down to space and yourself. Hol tief, ganz tief, Luft und tauch ab. Durch den Torbogendurchgang. Kräftige Schwimmstöße und drüben das Licht. Hinauf. Und oben schaun wir durch Weinstöcke auf Pferderücken und altes bleiches Mauerwerk. Die Offenbarung! Hier unter den Zucchiniblüten. Gefüllt mit Käse und in Backteig herausgebraten. Die Rückfahrt schwingt mit dem Sound von M’s WeltpremierenRap auf der Autorückbank.
Direkt in die Bar zu Djembe, Contemporary dance u dem abhierundjetzt offiziellen WeltpremierenRap.
Es ist zwei Uhr früh. Im Terrassenwind bei Hundegebell u Zikadengezirpe läuft der Tag nochmal an uns vorbei. Wir sind nicht die letzten die vom freien Tag zurückrieseln. „Musst du nicht um halb neun wieder stehn?“ Schlafen… kann ich später