somewhere inbetween

home is the place you left?

home is the place you left?

 

 

vor mir die schafe
der duft von nadelbäumen, frischem regen
wind
die sprache noch lernen und doch verstehe ich
hätte ich mehr worte dann würde ich sie vielleicht verwenden
doch ich bin bild
und kommunikation ist zu beginn das was vor den worten kommt

war lose wie Léon´s topfpflanze
nur beginnen wurzeln unerwartet jetzt zu wachsen
grab auf die erde und versenke da wo
vor mir die schafe
der duft von nadelbäumen, frischem regen

Cremeschnittenpflasterstein hochgeklappt

Cremeschnittenpflasterstein - hochgeklappt

 

 

Eine Runde und noch eine und eine halbe und mittendurch und kiwano und Kipferl mit Käse und Schlehensaft und Nusszwetschke und Cremeschnitte verpasst und Wimperntuschen nächstes mal und Katze am Fenster – aber Kamera zu langsam und und Alegria! und sör bar mit Grrrrruselloungemusik
und
und
und
zu viel Kaffee

Der letzte der offen hat serviert Somlauer Nockerl (nicht Nickel und schon gar nicht Nippel!…Spracherkennung…)
und „…wenn man einen Kaffee ohne Zucker trinken kann, dann heißt er was!“

 

 

Der Besitz von ausländischen Devisen ist ein guter Grund um das jeweilige Land auch mal zu besuchen.
In meinem Fall landeten schon lang nicht mehr gesehene HUF bei einer amerikanischen Versteigerung für eines meiner Bilder im Hut.
Schön. Was also damit machen? Tauschen ist fad. Besser ist ausgeben, da wo´s herkommt und schaun was dabei passiert
In meinem Hirn flattern Erinnerungen aus den Besuchen mit dem beigen Einser Golf der Mutter. Jetzt ist alles anders:
Es tut gut Anerkennung für die eigenen Bilder zu bekommen, noch dazu wenn man sich damit auch noch selber was gutes tun kann. So zum Beispiel: Frau hat einen Plan von zarter Gesichtspackung und frischen Cremeschnitten. Die Reihenfolge ist nicht so wichtig. Alles davon soll ja „ein Gedicht“ sein. Frau geniesst mit Uraltfreundin („Uralt“ – bezieht sich auf die Dauer unseres Kennens und nicht ihr Alter, sie ist ja noch dazu jünger als ich, da wär das schon komisch wenn sie also uralt wär was wär denn dann ich..?) den Nachmittag und Sonnenschein und Innenstadt mit gedichtsverdächtigen Pflastersteinen und – steht um fünf mit großen ungläubigen Augen vor geschlossenen Türen.
Macht nix – wir haben Spaß, laufen wie abenteuerlustige freche Mädels durch die Altstadt, drehen an Türknöpfen, klettern über Steinmauern und lachen mit Schlagobers-blitzenden Zähnen die Regenwolken aus.
Manches hat sich seit Einser-Golf -Zeiten also doch nicht geändert. Hihi.. 😉

 

 

So nach und nach…

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Des Griechen Gastfreundschaft… Von wegen griesgrämig. Ein freies Bier für den Anfang. „Do you know when we’re gonna be in Igoumenitsa?“ „At seven orrr eight. You want one morrr beer?“ Achja… Die nächste Lieferung kommt mit Pommesbegleitung. Und Souflaki. Und singendem Stofftier…häh?! Und..? Sol und ich genießen die Sonne, die vorbeispringenden Delphine, das frische prickelnde Mythos. Danke Mr. Whatever-your-name-is. „That’s more than enough!“ „Was machen die Mädels mit acht Bier?“ sagt der Blick der Vorbeiziehenden. Teilen! Zum Beispiel mit der wundervollen, herzlichen Beatrice aus Bella Italia.
Abends zurück.
Aufs Land. Frischluft…