Setzt die Segel

 

Karte Nr. 1

 

Heimathafen - Karte Nr.1

Für N

Die Segel gesetzt, die Messer gewetzt
– hier konnte sie keiner mehr halten
Sie hat es begonnen, die Grenzen verletzt
und ließ keinen Stein auf dem alten

Schien andren der Hafen auch sicher und gut
der Anker er wurde gelichtet
Nur feige Matrosen die warn auf der Hut
haben Wasser so tief nie gesichtet

Sie wagte den Sprung ins eiskalte Nass
und tauchte hinab bis zum Boden
An Deck öffneten sie vorab mal ein Fass
gedacht sie käm nie mehr nach oben

Doch die Totgesagten, das weiß man doch lang,
die leben bekanntlich noch länger
Das mussten sie lernen als sie nun begann
zu fangen die eh’mal’gen Fänger

Enttarnt und entblößt – so standen sie da
die alten zahnlosen Dämonen
Sie stellte sich vor sie und schrie da ganz nah:
„Solch Schrecken wird hier nie mehr wohnen!!!“

Durchschnitten hat sie dann schön feinsäuberlich
einem nach dem andren die Kehlen
So mancher der lockte noch mal fürchterlich:
„Willst du dich nicht mit mir versöhnen?!“

Doch falsche Gesänge, die kannt sie schon lang,
damit war sie ja aufgewachsen
Was lange schon vor ihrer Ankunft begann
das warn für sie jetzt nur mehr Faxen

 

Verlockung zum Trotz – auf Kurs blieb ihr Schiff
und manchmal da hört man sie singen:
„Setzt Segel und kommt heraus aus dem Riff,
denn das Morgen wird Freiheit euch bringen!“

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